Schöllkraut

13.06.2015IMG_0865(lat. Chelidonium majus)

2- mehrjährig, vermehrt sich stark,  60/40 Höhe/Breite

Sonstige Namen: Augenkraut, Blutkraut, Gschwulstkraut, Herrgottsblatt, Krätzenkraut, Schwalbenkraut, Teufelsmilchkraut, Trudenmilchkraut, Warzenkraut, Ziegenkraut,..

Beschreibung: Mohngewächs

Verwendbare Pflanzenteile: Pflanzensaft -äußerlich, frisches Kraut als Tinktur, (Wurzel) -> Vorsicht!

Wann sammle ich: Mai bis zum Juli

Inhaltstoffe: mehrere Alkaloide, Coptisin, .. Chelidoxanthin, Glaucin, Glaukopikrin, Protopin (Fumarin), Spartein, Chelidonsäure, Chelidoninsäure, Glauciumsäure, Flavone, Bitterstoffe, ätherisches Öl

Geschichte: früher schon beliebte Heilpflanze für Leber und Galle, lt. Maria Treben zur Stärkung der AugenEigenschaften/mögliche Heilwirkung: antibakteriell, krampflösend, beruhigend, Fungizid, hautreizend,
schweisstreibend, schmerzstillend, zellwachstumshemmend, Leber, Galle, Milzerkrankungen, Rheuma,
Gicht, Magenschmerzen, Allergien, Nesselsucht, Augenentzündungen, Akne, Flechten, Grind, Geschwüre,
Ekzeme, Krätze, Schuppenflechte, Hühneraugen, Warzen

Anwendung: Tinktur, Presssaft, Tee (getrocknetes Kraut)

Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!

Veröffentlicht am 12. Juni 2015, in Sch. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Kurz und knapp, Besten Dank! Das Kraut ist sogar wegen seiner krampflösenden Wirkung in Iberogast enthalten.

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