Archiv der Kategorie: Pflanzenlexikon
In diesem Lexikon beschreibe ich nur Pflanzen, die auch im Immenreich vorkommen. Ich beschreibe auch nur das, was mir persönlich für wichtig erscheint, daher kann es sein, dass die Beschreibungen unvollständig sind.
Ich gebe die Beschreibungen unter dem mir gängigsten Pflanzennamen ein. Lateinische Namen oder Regionstypische Namen findet ihr dann mit einem Verweis zur Beschreibung.
Die Informationen wurden sorgfältig von mir recherchiert, aber können trotzdem Fehler enthalten. Die Seiten dienen nur zur Information und nicht als Vorlage zur Anwendung oder Nachahmung! Sie können und sollen nicht den Weg zum Arzt oder Heilpraktiker ersetzen! Einige Pflanzen wurden/werden in manchen Kulturen als Rauschmittel oder für schamanistische Praktiken eingesetzt. Auch darüber berichte ich. Manche dieser Anwendungen sind auch für den erfahrenen Kräuterkundigen sehr gefährlich bis lebensgefählich. Ich rate von einer Nachahmung ab!
Der Immenreich-Blog lebt auch davon, das uns der Leser seine Erfahrungen und Rezepte mitteilt. Diese werden dann bei den einzelnen Pflanzen gesondert veröffentlicht. Für diese Berichte und Rezepte gilt das gleiche wie für den von mir veröffentlichten Teil: Sie können Fehler enthalten und dienen nur der Information und dem Erfahrungsaustausch, aber nicht als Vorlage zur Anwendung oder Nachahmung!
Eure Immenhüterin
(Es wird keine Garantie für die Vollständigkeit, inhaltliche Richtigkeit und Aktualität übernommen.
Diese Informationen dienen als Anregung und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Apotheker. )
Brennnessel
(lat. Urtica dioica)
Sonstige Namen: Hanfnessel,
Beschreibung:
Verwendbare Pflanzenteile:
Wann sammle ich:
Inhaltstoffe:
Geschichte:
Eigenschaften/mögliche Heilwirkung:
Anwendung:
Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!
Alant
(lat. Inula helenium)
Sonstige Namen: Helenenwurz, Gottesauge, Darmwurz
(200/250h/70b) frosthart und ausdauerd
Beschreibung: Korbblütengewächs, Großblättrige Staude mit gelben Blütenkörben, die wie kleine Sonnenblumen aussehen. Ein aufrecht stehender behaarter Stiel, der nur im oberen Bereich verzweigt. Die bis zu 70 cm großen Blätter sind an der Unterseite filzig. Blüht meist erst ab zweitem/dritten Jahr nach der Pflanzung. Der Wurzelstock kann dann auch schon mal 4 Kilo wiegen.
Verwendbare Pflanzenteile: Es können alle Teile verwendet werden, hauptsächlich aber die Wurzel (am besten die Seitentriebe)
Wann sammle ich: Oktober/November, März/April
Inhaltstoffe: Der Wurzelstock des Alants, die Alantwurzel, enthält bis zu 3 % eines ätherischen Öles welches als Alantöl bezeichnet wird.
Es besteht aus unter anderem Alantolacton, Isoalantolacton und Dihydroalantolacton.
Ausserdem enthält die Alantwurzel als Hauptbestandteil Inulin 20-40% (ein Polysaccharid). Daneben u. a. Alantkampfer (Helenin), Harze, Bitterstoffe, Wachse und Pektine.
Geschichte: Der Alant wurde bereits im Altertum als Heilpflanze erwähnt.
Eigenschaften/mögliche Heilwirkung:
Die Alantwurzel wirkt schleimlösend bei sehr trockenem, langwierigem Husten. Bei Schwächezuständen, Leberverhärtung (regt die Leber an und sorgt für verstärkten Gallenfluß) und Verschleimung der Lunge. Ist harntreibend durch Anregung der Nieren. Ist wurmtreibend, Pilz- und bakterienhemmend. Man sagt ihr nach sie sei schutzmagisch. Geräuchert hält sie Krankheitskeime fern.
Größere Dosen können Erbrechen und Magenschmerzen auslösen. Auch Allergien (Korbblütler) und Reizungen können auftreten. Der Alant sollte nicht in der Schwangerschaft (Menstruationsfördernd) verwendet werden.
Außerdem ist die Wurzel eine prima Zutat für Duftpotpourris. Auf der einen Seite der feine, von echten Veilchen kaum zu unterscheidende, Duft, und zum anderen die Eigenschaft, andere Düfte festzuhalten (Fixativ).
Anwendung: Tee, Tinktur, zum Räuchern oder als Heilwein-Zubereitung (z.B. Alantwein nach Hildegard von Bingen). Würze für Süßspeisen und für Fischgerichte. Auch für die Aromatisierung von Likören.
Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!

