Heute mal kaum Sonne – beste Zeit um endlich den Anzuchttunnel klar zu machen und die ersten Töpfe mit Alant und Topinambur sind auch schon bepflanzt. Zeit nun den Sonntag Abend zu genießen…macht es Euch ebenfalls gemütlich. Eure Immenhüterin
Archiv für den Monat März 2014
Beifuss
(lat. Artemisia vulgaris)
Sonstige Namen: Machtwurz, Sonnenwendkraut,
Beschreibung:
Verwendbare Pflanzenteile:
Wann sammle ich:
Inhaltstoffe:
Geschichte:
Eigenschaften/mögliche Heilwirkung:
Anwendung:
Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!
Brennnessel
(lat. Urtica dioica)
Sonstige Namen: Hanfnessel,
Beschreibung:
Verwendbare Pflanzenteile:
Wann sammle ich:
Inhaltstoffe:
Geschichte:
Eigenschaften/mögliche Heilwirkung:
Anwendung:
Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!
Alant
(lat. Inula helenium)
Sonstige Namen: Helenenwurz, Gottesauge, Darmwurz
(200/250h/70b) frosthart und ausdauerd
Beschreibung: Korbblütengewächs, Großblättrige Staude mit gelben Blütenkörben, die wie kleine Sonnenblumen aussehen. Ein aufrecht stehender behaarter Stiel, der nur im oberen Bereich verzweigt. Die bis zu 70 cm großen Blätter sind an der Unterseite filzig. Blüht meist erst ab zweitem/dritten Jahr nach der Pflanzung. Der Wurzelstock kann dann auch schon mal 4 Kilo wiegen.
Verwendbare Pflanzenteile: Es können alle Teile verwendet werden, hauptsächlich aber die Wurzel (am besten die Seitentriebe)
Wann sammle ich: Oktober/November, März/April
Inhaltstoffe: Der Wurzelstock des Alants, die Alantwurzel, enthält bis zu 3 % eines ätherischen Öles welches als Alantöl bezeichnet wird.
Es besteht aus unter anderem Alantolacton, Isoalantolacton und Dihydroalantolacton.
Ausserdem enthält die Alantwurzel als Hauptbestandteil Inulin 20-40% (ein Polysaccharid). Daneben u. a. Alantkampfer (Helenin), Harze, Bitterstoffe, Wachse und Pektine.
Geschichte: Der Alant wurde bereits im Altertum als Heilpflanze erwähnt.
Eigenschaften/mögliche Heilwirkung:
Die Alantwurzel wirkt schleimlösend bei sehr trockenem, langwierigem Husten. Bei Schwächezuständen, Leberverhärtung (regt die Leber an und sorgt für verstärkten Gallenfluß) und Verschleimung der Lunge. Ist harntreibend durch Anregung der Nieren. Ist wurmtreibend, Pilz- und bakterienhemmend. Man sagt ihr nach sie sei schutzmagisch. Geräuchert hält sie Krankheitskeime fern.
Größere Dosen können Erbrechen und Magenschmerzen auslösen. Auch Allergien (Korbblütler) und Reizungen können auftreten. Der Alant sollte nicht in der Schwangerschaft (Menstruationsfördernd) verwendet werden.
Außerdem ist die Wurzel eine prima Zutat für Duftpotpourris. Auf der einen Seite der feine, von echten Veilchen kaum zu unterscheidende, Duft, und zum anderen die Eigenschaft, andere Düfte festzuhalten (Fixativ).
Anwendung: Tee, Tinktur, zum Räuchern oder als Heilwein-Zubereitung (z.B. Alantwein nach Hildegard von Bingen). Würze für Süßspeisen und für Fischgerichte. Auch für die Aromatisierung von Likören.
Bitte aus Sicherheitsgründen die Lexikonbeschreibung lesen!!!
Nehmt..
.. bei Eurem Gegenüber doch mal neu „Maß“. Einen schönen Start ins Wochenende!

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.
(George Bernhard Shaw)
Ich war heute fleißig am Topfen und aussäen für die anstehende Saison. Hierzu auch gleich eine Empfehlung: Macht euch eure Anzuchttöpfchen doch mal selbst. Toilettenpapierrollen oder Eierpappe. Aber was, wenn ihr sehr viele benötigt? Ich mache die Töpfe aus Zeitungspapier. Es geht auch super einfach. Ihr benötigt nur alte Zeitungen (und bitte keine Hochglanz bedruckten Zeitschriften, möchte man ja nicht so gerne im Gemüsebeet verrotten lassen… Man kann also theoretisch auch die gewachsene Jungpflanze samt Töpfchen pflanzen. Ich mache meist grob das Papier ab und pflanze dann, so verwurzelt die Pflanze fixer im Beet.) und einen „Töpfchenmacher“ aus Holz. Den gibt es zu kaufen für ca. 10-20,-€, je nach Größe und Hersteller. Wer`s kann, drechselt ihn sich selbst. Das „Töpfchen machen“ ist eine gute Sache für die kalte Jahreszeit. So habt ihr genug Zeit euch einen Vorrat anzulegen. Wer jetzt beginnt, darf sich ordentlich heran halten… Und für größere Pflanzereien: Alte Töpfe aufbewahren oder mal unter Freunden anfragen. Wünsche Euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Eure Immenhüterin
Vier-Wurzel-Rohkost
(für 4-6 Personen)
insgesamt ca. 1kg (ungeschält) Rote Beete, Karotte, Pastinaken und Petersilienwurzel – nach dem Waschen u Putzen mit der Küchenmaschine zu Rohkost verarbeiten dann mit 1Prise Salz, 2EL Öl, 1EL Essig, Prise Zucker, 1/2 Handvoll frische Kräuter der Saison (heute Giersch u. Gundermann) abschmecken.
Schmeckt besonders gut mit Jogurt, Quark oder Schmand, der einen Schuss Marmelade oder Sirup erhalten hat.
Kräuter-Rätsel 1

Zum Wochenstart ein Rätsel: Was habe ich hier ausgegraben und geteilt, um es zu vermehren? Kleiner Tip -> es zählt zu den Heilkräutern..
„Mit Kummer kann man alleine fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen“ (Mark Twain)
Mit einem Lächeln im Gesicht auf dem Weg in den Garten. Heute möchte ich ein abgeräumtes Beet neu gestalten…


